Hundesport-Abkürzungen

A

A1, 2, 3 = Agility Klassen 1, 2 und 3
AAS = Ausbildungsausschuss
Abgang = Der Ausgangspunkt für die Fährte. Dieser ist mit einem Schild / Pflock gekennzeichnet.
Abt. A = Abteilung A = Fährte (VPG)
Abt. B = Abteilung B = Unterordnung (VPG)
Abt. C = Abteilung C = Schutzdienst (VPG)
AD = Ausdauerprüfung
Agility = Die Hundesportart Agility setzt auf Gewandtheit, Fitness und schnelle Reaktion. Nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf. Hund und Hundeführer müssen hervorragend harmonieren, ferner ist absoluter Gehorsam notwendig, um den Parcours (die mindestens 12 aber höchstens 20 Hindernisse) fehlerfrei und schnell zu bewältigen.
Ahnentafel = Schriftlicher Nachweis über Rassereinheit, Name und Abstammung des Hundes, wird vom zuständigen Zuchtbuchamt ausgestellt.
AK = Ausbildungskennzeichen
AKZ = Ausbildungskennzeichen (Wird nur anerkannt, wenn es bei der AZG abgelegt wurde.)
ALZ = Auslesezucht
Ansatz = Exakt die Stelle, an der die Fährte anfängt.
Apportieren = Bringen eines Gegenstandes oder Bringholzes auf Anweisung des Hundeführers.
AT = Ahnentafel
AT = Airedale Terrier
Aufnehmen = Bei der FH-Arbeit werden die zu findenden Gegenstände vom Hund entweder aufgenommen (also ins Maul genommen) oder es erfolgt ein Verweisen.
Augsburger Modell = Eine Prüfung bestehend aus einem Teil, der auf dem Hundeplatz abgelegt wird und einem Teil, der in normaler Umgebung geprüft wird.
Ausbildungskennzeichen = Es wird durch eine bestandene Prüfung des Rassezuchtvereins erworben,
Ausdauerprüfung = Der Hund muss je nach Grösse 5 - 20 km neben dem Fahrrad laufen mit vorgeschriebenen Pausen - und anschließend eine Unterordnung zeigen.
AW = Ausbildungswart
A-Wand = Eine Holzwand, die wie ein A aufgestellt ist. Sie geht also steil hoch, dann überwindet der Hund die Spitze und kommt auf der anderen Seite steil wieder hinunter. Meist ist sie verstellbar von flach auf dem Boden liegend (Anfänger) bis 1..90 m hoch.
AZG = Arbeitsgemeinschaft der Rassehundezuchtvereine und Gebrauchshundeverbände. Nur diese erteilen ein gültiges AKZ.


B

Beutetrieb = Der Beutetrieb freilebender Caniden dient der Nahrungsaufnahme, also das Bestreben, Beute zu fassen, festzuhalten und zu töten. Diese Veranlagung, das Beuteverhalten, ist in unseren Hunden noch vorhanden, kann also schon beim Welpen spielerisch gefördert und später für viele Arbeiten in der Ausbildung verwendet werden.
BH = Beste Hündin (best bitch)
BH = Begleithunde-Prüfung, die z. T. auf einem Hundeplatz abgelegt wird und z. T. in normaler Umgebung. Grundvoraussetzung für einige andere Hundesportarten.
BIS = Best in Show (Bester Hund der Ausstellung)
BJS = Bundesjugendsieger
BK = Boxer Klub
BOB = Best of Breed (Bester Hund der Rasse)
BR = Bester Rüde (best male)
Breitensport = Die frühere Bezeichnung für Turnierhundesport.
BRH = Bundesverband für das Rettungshundwesen
Bringholz = Ein Apportierholz, welches bei der VPG Abt. B Unterordnung und Obedience vom Hund zum HF gebracht wird.
Bringtrieb = Der Hund nimmt (im Idealfall) die “Beute” auf und bringt sie. Den Bringtrieb nutzt man u. a. beim Apportieren.
BS = Bundessieger


C

CAC = Certficat d’Aptitude au Chapionat
CACIB = Anwartschaft auf den Titel "Internationaler Schönheits-Champion" = "Certficat d’Aptitude au Chapion International de Beauty"
CAC-Schau = Spezialzuchtschau
Caniden = Hunde, auch Hundeartige oder Caniden, Raubtierfamilie mit mindestens 30 Arten; dazu gehören Wölfe, Kojoten, Schakale, Füchse, Dingos, Rothunde und Haushunde.
CH = Champion
Clickertraining = Spezielle Ausbildungsmethode durch positive Bestärkung mit Hilfe des kleinen Geräts “Clicker”.
CSC = Combinations-Speed-Cup eine THS Disziplin. Ein Team besteht aus 3 Hunden mit ihren Hundeführern. Wie beim Staffellauf wechseln sie sich ab. Das Turnier besteht aus den Elementen des Slalomlaufs, Hürdenlaufs und Hindernislaufs. Zusätzlich sind noch die Mühlacker Harfe und der Frankfurter Kreisel eingebaut.


D

DH = Diensthund. Ein Hund, der z. B. im Dienste der Polizei oder der Zollbehörden steht. Für diese Gruppe finden eigene Wettbewerbe statt.
DHV = Deutscher Hundesport Verband e.V. gehört dem VDH an.
DISQ = Disqualifiziert
Distanzkontrolle = Eine Übung aus dem Obedience. Auf Entfernung wird der Hund in die Positionen Sitz, Platz und Steh dirigiert.
DKBS = Deutscher Klub für Belgische Schäferhunde
DMC = Deutscher Malinois Club
DM-FH = Deutsche Meisterschaft Fährtenhunde
DM-SchH = Deutsche Meisterschaft Schutzhunde (siehe VPG)
DM-SchH, -FH = Deutsche Meisterschaft Schutz-, Fährtenhunde
DM-VPG (SchH) = Deutsche Meisterschaft Schutzhunde
Dog Dancing = Junge Sportart. Der Hund und der Hundeführer absolvieren eine harmonische Choreographie zu Musik.
Double-Duck = Auch K.O.-Lauf genannt. Eine Variante des Agility. Zwei Mannschaften bekommen den gleichen Parcours. Es wird solange gelaufen, bis eine Mannschaft der Sieger ist.
DSH = Deutscher Schäferhund
DSV = Deutscher Sporthund Verband e.V.
Dt.(VDH) CH = Deutscher (VDH) Champion
DVG = Deutscher Verein der Gebrauchshundsportvereine e.V.


E

ED = Ellbogengelenks-Dysplasie - Frei
ED +, ++, +++ = Ellbogengelenks-Dysplasie leicht, mittel, schwer
Eigenfährte = Der Hundeführer legt selbst die Fährte, die später abzusuchen ist.
EJS = VDH-Europa-Jugendsieger
ELR = Ehrenleistungsrichter
Entwicklung = Einzelne Übungsteile in der Unterordnung, wie z. B. die Platzübung, bestehen aus einer Entwicklung und dem Abschluss. Hier wäre die Entwicklung die 10 - 15 Schritte, bis der Hund sich hinlegt.
EZ = Einfachzucht
EzA = Ende des zuchtverwendungsfähigen Alters


F

F 1, F 2, F 3 = Fährtenprüfung analog Schwierigkeitsstufe und Prüfungsordnung VPG 1 - 3, als mögliche Vorstufe zur FH 1, Voraussetzung: bestandene BH
F.C.I. = Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst Mitglieds- und Partnerländer, welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden.
Fährte = Intensive, erlernte Sucharbeit einer (Menschen-)Fährte (Bodenverletzung) mit tiefer Nase, dicht am Boden, auch auf wechselndem Gelände, Verweisen “verlorener” Gegenstände, unterschiedliche Schwierigkeitsstufen.
Fährtengegenstände = Die Gegenstände, die der Hund auf der Fährte durch Aufnehmen oder Verweisen anzeigen muss.
Fährtengelände = Das Gelände, in dem Fährten gelegt werden können. Auf Äckern von Bauern, die damit einverstanden sind.
FCI = Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie
FH 1, FH 2 = Fährtenhundprüfung der Stufe 1 und 2 (3 Stunden alte Fremdfährte mit Verleitung, diversen Winkeln, Geländewechseln, Weg, Gegenständen).
Figurant = Schutzdiensthelfer
Flucht = Ein Element der VPG. Der Helfer unternimmt eine Flucht vor dem Hund, dieser hat sie durch festes Zufassen zu verhindern.
Fly-Ball = Wettbewerb, bei dem jeweils 2 Mannschaften mit je 4 Teams direkt nebeneinander starten. Die Hunde haben ohne Hundeführer den Weg hin zur Flyballbox über 4 Hürden zu rennen. Mit einem Tritt des Hundes auf den Auslöser wird ein Ball aus der Box hochgeworfen. Diesen hat der Hund über die 4 Hürden wieder zurück zum Hundeführer zu bringen.
FR = Formwert-Richter
Frankfurter Kreisel = Ein Hindernis des CSC-Parcours. Es ist 60 cm hoch und besteht aus insgesamt 9 Querstangen, die versetzt in den Seitenteilen angebracht sind.
Freestyle Obedience =Sehr junge Sportart, hat in Deutschland bisher nur Vorführcharakter, es existieren im Gegensatz zu GB, CH oder USA noch keine Regeln. Der Hund und der Hundeführer absolvieren eine harmonische Choreographie zu Musik.
Freifolge = Der Teil der Unterordnung bei dem der Hund ohne Leine bei Fuss folgen muss. Eingefügt sind Wendungen, Tempowechsel und Anhalten.
Fremdfährte = Eine Fährte, die von einer fremden Person (nicht dem Hundeführer) gelegt wird.
Führigkeit = Die Lenksamkeit des Hundes im angeleinten und abgeleinten Zustand ist zum Teil angeboren, aber auch anerzogen.
FW = Formwert: Jüngstenklasse (vv = vielversprechend, vsp = versprechend, WV = wenig versprechend), Jugend-, Champion-, Gebrauchshund-, Offene- und Zuchtklasse (V = Vorzüglich, SG = Sehr gut, G = Gut, Ggd = Genügend, Nggd = Nicht genügend)


G

G = Gut
Gebrauchshunderassen = z.B. Airedale, Bouvier, Boxer, Deutscher Schäferhund, Dobermann, Hovawart, Malinois, Riesenschnauzer, Rottweiler
Geländelauf = Laufstrecke mit Hund über 2000 bzw. 5000 Meter.
Geruchsunterscheidung = Ein Element des Obedience. Aus einer Auswahl Gegenstände hat der Hund das herauszusuchen, welches den Geruch seines Hundeführers trägt.
GGD = Genügend
GH = Gebrauchshund
GHV = Gebrauchshundsport Verein
GL = Geländelauf (2000 oder 5000m)
Griff = Wie der Hund beim VPG Abt. 3 Schutzdienst in den Ärmel beisst.
Grundstellung = Der Hund sitzt an der linken Seite des Hundeführers. Jedes Übungselement der Unterordnung beginnt und endet mit der Grundstellung. Nur in der Grundstellung ist während einer Prüfung das Loben des Hundes erlaubt.
Gst = Grundstellung
GZ = Gebrauchshundezucht


H

H = Halt
H = Hündin
HAW = Hauptausbildungswart
HD = Hund
HD = Hüftgelenksdysplasie (A1, A2 = frei, B1, B2 = Grenzfall, C1, C2 = leicht, D1, D2 = mittel, E1, E2 = schwer)
HD - Hüftgelenksdysplasie - Frei (FCI: A)
HD +, ++, +++ = leichte, mittlere, schwere HD (nicht zuchttauglich) (FCI: C, D, E)
HD +/- = HD-Übergangsform (FCI: B)
Heelwork to Music = Sehr junge Sportart, hat in Deutschland bisher nur Vorführcharakter, es existieren im Gegensatz zu GB, CH oder USA noch keine Regeln. Der Hund und der Hundeführer absolvieren eine harmonische Choreographie zu Musik.
Helfer = Schutzdiensthelfer / Figurant (siehe VPG)
HF = Hundeführer, Hundeführerin
Hindernislauf = Eine Disziplin des Vierkampfes und ein eigenständiger Wettbewerb innerhalb des Turnierhundesports. Auf einer Strecke von 75 m müssen vom Hund 8 verschiedene Hindernisse (Hürde, Treppe oder Schrägwand, Tunnel, Laufdiel, Tonne, Reifen, Hoch-Weitsprung und noch eine Hürde) überwunden werden.
HL = Hindernislauf
Hoch-Weitsprung = Zwei Stangen sind in einer Höhe von 35 cm oder 50 cm, je nach Grösse des Hundes, in 1 m Abstand voneinander angebracht.
Hörz. = Hörzeichen
Hörzeichen = Der gesprochene Befehl des Hundeführers an den Hund.
Hürde = Es gibt einmal die Hürde im Unterordnungsteil der VPG, sie ist 1 m hoch und eine geschlossene Fläche. Dann die Hürde beim THS im Hürdenlauf und Hindernislauf des Vierkampfes, sie besteht einfach aus einer Stange auf 2 Auflageböcken in 50 cm Höhe. Beim Agility und der Mobyclass sind verschiedenartige Hürden erlaubt und je nach Klasse in verschiedenen Höhen.
Hürdenlauf = Eine Disziplin des Vierkampfes. Auf einer Strecke von 50 m sind 3 Hürden vom Hund und je nach Altersklasse auch vom Hundeführer zu überwinden.
HZ = Hörzeichen
HZW = Hauptzuchtwart


I

Identitätskontrolle = Ein Bestandteil der Unbefangenheitsprobe, die in der BH, FH und SchH-Prüfung vorgesehen ist. Damit ist das Überprüfen der Tätowierungsnummer bzw. Cipnummer gemeint.
Int.(VDH) CH = Internationaler (VDH) Champion
Int./Dt. VDH-CH = Internationaler / Deutscher VDH-Champion
Int.-CH = Internationaler Champion
IPO 1, 2, 3 = Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde VPG nach internationaler Prüfungsordnung (IPO) der Stufen 1, 2 und 3 Sie unterliegt der FCI und ist in drei Klassen unterteilt und regelt internationale Wettkämpfe im Schutzhundsport.


J

Jagdeignungsprüfung = Leistungsnachweis für jagdlich geführte Hunde.
JH = Junior Handling (Vorführwettbewerbe der Jugendlichen)
JP = Jumping
Jumping = Eine Variante des Agility. Schneller als normal, weil die Kontaktzonengeräte fehlen.


K

Kegelslalom = Ein Hindernis der Mobyclass. Sechs Pylone werden im Abstand von 80 cm aufgestellt.
KG = Kreisgruppe. Eine Untereinheit eines Verbandes
Kippbrett = Kann in der Mobyclass anstatt einer Wippe genommen werden. Auf einem Rundholz wird ein Brett gelegt.
KJS = Klubjugendsieger
Klettersprung = In der Unterordnung der VPG 2 und 3 ist ein Sprung über eine sehr steil gestellte Schrägwand mit 1,80 m Höhe zu überwinden im Zusammenhang mit dem Apportieren des Bringholzes.
KLS = Klubleistungssieger (FH, VPG - ehem. SchH)
KLSP = Klub-Leistungs-Siegerprüfung (FH = Fährtenhund, VPG = Schutzhund)
KLZ = Kör- und Leistungszucht
KO = Körordnung
Kondition = Momentane körperliche Verfassung (Fütterungs-, Pflege- und Leistungszustand des Hundes).
Konstitution = Allgemeine, ererbte Körperbeschaffenheit (Anatomie und Organfunktionen) des Hundes in bezug auf Widerstandskraft gegen äußere Einflüsse.
Kontaktzone = Beim Agility gibt es drei Kontaktzonengeräte, die Wippe, den Laufsteg und die Schrägwand. Einen farblich gekennzeichneten Bereich muss der Hund beim Hinaufgehen betreten und beim Herunterkommen einen weiteren Bereich. Damit soll erreicht werden, dass das ganze Gerät überwunden wird und nicht zu spät auf- oder zu früh abgesprungen wird.
Körklasse 1A = Voraussetzungen: 3 x Vorzüglich bei versch. Zuchtrichtern, HD-Frei, mind. VPG 1 oder IPO 1, AD
Körklasse 1B =Voraussetzungen: 3 x Sehr Gut, HD-Frei, mind. VPG 1 oder IPO 1, AD
Körklasse 2A = Voraussetzungen: 3 x Vorzüglich, HD-Frei, AD
Körklasse 2B = Voraussetzungen: 3 x Sehr Gut, HD-Frei oder Grenzfall, AD
Körperhilfe = Verbotene Hilfe des Hundeführers an den Hund in einer Prüfung. Z. B. Klopfen an den Oberschenkel oder auch nur eine übertriebene Körperdrehung in einer Wendung usw. Diese führt zu Punktabzug.
Körung = Auswahl von besonders für die Zucht geeigneten Hunden im Hinblick auf Leistung und Schönheit.
Kreisgruppe = Die Mitgliedsvereine der Verbände gliedern sich auf verschiedenen Ebenen. Eine Kreisgruppe ist ein regionaler Zusammenschluss mehrerer Mitgliedsvereine.
KS = Klubsieger
KJS = Klubjugendsieger
KSZ = Klubsieger-Zuchtschau
KW = Kehrtwendung
Kynologie = Hundekunde
KZ = Körzucht
K-ZW = Klub-Zuchtwart(in)


L

Landesgruppenausscheidung = Qualifikationsprüfung der Landesgruppen in FH 1 oder VPG 3 zur Teilnahme an der Klub-Leistungs- oder der Klub-Fährten-Siegerprüfung.
LAO = Landesorganisationen, die z. B. die IPO durchführen.
Laufdiel = Häufig auch Laufsteg genannt. (In der Schweiz: Passarelle.) Ein 4,50 m langes, 30 - 40 cm breites Brett, welches in 60 cm Höhe verläuft. Es hat eine Treppenstufe als Aufgang oder einen Schrägauflauf. Bestandteil des Hindernislaufs. Im Agilty ist er 120 - 135 cm hoch, hat Kontaktzonen und insgesamt eine Länge von 360 - 420 cm. In der Mobyclass ist er nur 30 - 40 cm hoch.
Laufschema = In der Unterordnung wird nach einem festen Plan gelaufen. Jede Schrittzahl, Wendung usw. ist vorgeschrieben
Laufsteg = Häufig auch Laufdiel genannt. (In der Schweiz: Passarelle.) Ein 4,50 m langes, 30 - 40 cm breites Brett, welches in 60 cm Höhe verläuft. Es hat eine Treppenstufe als Aufgang oder einen Schrägauflauf. Bestandteil des Hindernislaufs. Im Agilty ist er 120 - 135 cm hoch, hat Kontaktzonen und insgesamt eine Länge von 360 - 420 cm. In der Mobyclass ist er nur 30 - 40 cm hoch.
Lawinensuchhund = Ausbildung des Hundes zum Auffinden von Lawinenopfern.
LB = Leistungsbuch
Leinenführigkeit = Ein Teil der Unterordnung. Gemeint ist damit Gehen und Laufen mit angeleintem Hund. Eingefügt sind Tempowechsel, Wendungen und Anhalten Der Hund zeigt sich an der Leine führig, d. h. er geht links an lockerer Leine mit der Schulter in Höhe des linken Hundeführerknies.
Leistungskarte = Dokument auf dem z. B. BH-Prüfungen und AKZ eingetragen werden. Wird vom zuständigen Verband oder den einzelnen Rasseclubs für jeden einzelnen Hund ausgestellt.
Leistungszeichen = Erworbener Nachweis einer bestandenen Leistungsprüfung, z. B. VPG 1-3 , wird in die Ahnentafel übernommen.
LG = Landesgruppe
LG-AW = Landesgruppen Ausbildungswart(in)
LG-ZW = Landesgruppen Zuchtwart(in)
LH = Lehrhelfer
LR = Leistungsrichter. (nimmt BH-Prüfungen und AKZ ab)
LRA = Leistungsrichteranwärter
LRO = Leistungsrichterobmann (frau)
LS = Laufschritt
LU = Leistungsurkunde
LV = Landesverband
LW = Linkswendung
LZ = Leistungszucht


M

M, MM, MV = Mutter, Mutters Mutter, Mutters Vater
MAL = Malinois
MC = Mobyclass
Metallapport = Disziplin des Obedience in den höheren Klassen. Der Hund hat einen Gegenstand aus Metall zu apportieren.
Mobility = Eine Art Agility ohne jegliche körperliche Belastung des Hundes. In der Schweiz ein richtiger Wettbewerb mit Regeln.
Mobyclass = Eine Art Agility, erfunden vom Deutschen Pudel Klub. Die Hindernisse sind niedriger, es sind keine Voraussetzungen nötig. Es gibt 3 Grössenklassen und jeweils 3 Startklassen.


N

Nachtübung = eine nächtliche Wesensprüfung für den Hund - oder wie reagiert mein Hund in der Dunkelheit
NS = Normalschritt


O

OB = Ohne Bewertung
Obedience = Engl. für “Gehorsam”.Die hohe Schule der Hundeführung - Hund und HundeführerIn müssen ein Team in Sachen Gehorsamkeit bilden.In Deutschland erst seit 2001 eine Prüfungsdisziplin. Ein Gehorsamswettbewerb ohne festes Laufschema. Zusammenspiel von Hund und Hundeführer wird stärker bewertet als in der normalen Unterordnung. Obedience wird in 4 Klassen ausgetragen, die BHA-Prüfung berechtigt zur Teilnahme in der Beginner-Klasse, dann muss man sich jeweils qualifizieren, um weiter aufzusteigen.
Ö-BJS = Österreichischer Bundesjugendsieger
Ö-BS = Österreichischer Bundssieger
OfA = Obmann, Obfrau für Agility
OfG = Obmann, Obfrau für Gebrauchshundesport
OfJ = Obmann / Obfrau für Jugend
OfÖ = Obmann, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit
OfS = Obmann/Obfrau für Schutzhundsport
OfT = Obmann / Obfrau für Turnierhundesport
OG = Ortsgruppe
OG-ZW = Ortsgruppen Zuchtwart(in)


P

Passarelle = Häufig auch Laufdiel oder Laufsteg genannt.
PHV = Polizeihund(e) Sportverein
PL = Patellarluxation
PL = Prüfungsleiter. (ist für den gesamten Ablauf und die Organisation eines Turnieres oder einer Prüfung zuständig)
Platzübung = Teil der Unterordnung. Der Hund wird aus der Bewegung abgelegt und dann herangerufen.
PO = Prüfungsordnung (PO) ist die Zusammenfassung der Zulassungs- und Durchführungsbestimmungen für die Prüfung.
PR = Prüfungsrichter der BH-Prüfungen und AKZ abnimmt.
PRA = Prüfungsrichteranwärter
Pylone = werden im Obedience und der Mobyclass gebraucht. (Hütchen wie auf Baustellen )


Q

QSC = Qualifikations-Speed-Cup (THS Disziplin). 2 baugleiche Parcours, die aus den Hindernissen des Hindernislaufs, des CSC und einem Tisch bestehen, werden nebeneinander von 2 Teams abgelaufen. Es entscheidet das KO-System.


R

R = Rüde
RA = Richteranweisung
RB = Rassebeauftragte (r)
RE = Richterehrenrat
Reifen = THS-Gerät: Der Reifen im Hindernislauf ist hochkant auf der Erde aufgestellt, der Innendurchmesser sollte 70 cm sein. Der Reifen beim Agility und der Mobyclass ist in einem Gestell aufgehangen.
Rettungshund = Der Rettungshund hilft z. B. beim Suchen vermisster Personen oder kommt in Katastrophenfällen zum Einsatz, um verschüttete Personen aufzufinden und zu verweisen.
Revieren = Der Hund stöbert ein Gelände auf Anweisung des Führers ab.
RHT = Rettungshund Tauglichkeitsprüfung
RO = Richterobmann (frau)
RS = Riesenschnauzer
RTP = Rettungshund-Tauglichkeitsprüfung.
Rückentransport = Ein Element der VPG-Prüfung. Der Hundeführer geht mit dem Hund hinter dem Helfer und führt in quasi ab.
RW = Rottweiler
RW = Rechtswendung
RZV = Rassezuchtverein
RZVH = Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde


S

Sachkundenachweis = Bestandteil der BH-Prüfung und BHA-Prüfung
Sacktunnel = Agilitygerät. Der Eingang besteht aus einem festen Bogen, daran schliesst der Ausgang in der Länge von 3 m bis 3,5 m aus weichem Material an.
Schärfe = Eine triebhaft verankerte Wesensanlage bzw. durch Erziehung verstärkte Bereitwilligkeit des Hundes, auf unvermutete Reize und offensichtliche Angriffe feindlich zu reagieren (nicht zu verwechseln mit Mut!).
SchH I, II, III = Schutzhundprüfung. Sie gibt es in drei Stufen. Jede Stufe besteht aus 3 Abteilungen. Der Abteilung A, der Fährte, Abt. B, der Unterordnung, und Abt. C, dem Schutzdienst. Die Prüfung heißt neu Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde (VPG).
SchHA = Entspricht SchH-Prüfung der Stufe 1, aber ohne Fährte.
Schiessen = Während der Unterordnung der VPG-Prüfung werden zwei Schüsse Kaliber 6 - 9 mm abgegeben. Damit soll die Schussgleichgültigkeit des Hundes getestet werden.
Schrägwand = Eine Holzwand, die wie ein A aufgestellt ist. Sie geht also steil hoch, dann überwindet der Hund die Spitze und kommt auf der anderen Seite steil wieder hinunter. Meist ist sie verstellbar von flach auf dem Boden liegend (Anfänger) bis 1,90 m hoch.
Schrittzahl = Anzahl der einzelnen, vorgegebenen Schritte, die in dem Laufschema der Unterordnung vorgeschrieben sind.
Schussfestigkeit = Geläufige, aber nicht korrekte Bezeichnung für Schussgleichgültigkeit. (Schussfest ist kein Hund und Hundeführer)
Schussgleichgültigkeit = Der Hund soll nicht auf die Abgabe der beiden Schüsse in der Unterordnung der BH-Prüfung und der VPG reagieren.
Schutzdienst = Abteilung C der VPG Prüfung. Der Schutzdienst ist in mehrere Phasen unterteilt. Der dem Hund angeborene Beutetrieb wird beim Schutzdienst kontrolliert befriedigt. Er darf mit der Beute (Schutzarm) kämpfen, sie besiegen und tragen - alles Dinge, die dem Naturell des Hundes entsprechen. Der Schutzdienst befriedigt zahlreiche Triebe des Hundes.
Schutzdiensthelfer = Helfer bei VPG Abteilung C
Schutzhundprüfung = Abt. C der VPG-Prüfung (Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde)
Seitentransport = Bestandteil beim Schutzdienst (VPG Abt. C)
SG = Sehr gut
SGSV = Schutz- und Gebrauchshundesportverein
Shorty = Ein verkürzter CSC-Parcours wird hintereinander von 2 Teams bewältigt.
Sitzübung = Ein Element der Unterordnung. Sitzen lassen des Hundes aus der Bewegung und Abholen.
Slalom = Agilitygerät. Er besteht aus 10 - 12 Stangen mit etwa einem halbem Meter Zwischenraum, durch die sich der Hund durchschlängeln muss.
Slalomlauf = Ein Element des Vierkampfes. Hund und Hundeführer müssen einen Zick-Zack-Kurs von 75 m mit insgesamt 7 Toren durchlaufen.
Spieltrieb = Der Spieltrieb sollte schon im Welpenalter durch Ball, Spielzeug usw. gefördert werden. Der Hund kann später während der Arbeit leichter motiviert werden.
Spürtrieb = Aufnehmen einer Tier- oder Menschenfährte und das freudige und ausdauernde Verfolgen der Fährte mit tiefer Nase.
Standard = Beschreibung des Idealtypus der Rasse, erstellt vom RZV und genehmigt von der FCI.
Stellen + Verbellen = Bestandteil beim Schutzdienst (VPG Abt. C)
Strassenteil = Der Teil der BH-Prüfung und des Team-Tests, der nicht auf dem Hundeplatz stattfindet (in Deutschland).
Streifen = Bestandteil beim Schutzdienst (VPG Abt. C)
SV = Verein für Deutsche Schäferhunde
SV = Schäferhundverein


T

TAPS = Temperatur, Atmung, Puls, Schleimhäute
Täto-Nr. = Tätowierungs-Nummer
Team-Dance = Eine Art "Dog Dancing"
Team-Test = Eine Prüfung, die aus einem Unterordnungsteil und einem Strassenteil besteht.
Terminschutz = Der Antrag auf Terminschutz wird für eine Prüfung oder ein Turnier beim zuständigen Verband gestellt. An diesem Termin darf dann kein anders Mitglied der Kreisgruppe eine gleiche Veranstaltung durchführen.
THS = Turnierhundesport
THSB = Turnierhundesportbewerter. Die Person, die bei einer Veranstaltung des Turnierhundesports als Richter fungiert.
Tisch = Agilitygerät und der Mobyclass. Eine Fläche von etwa 1 qm Durchmesser in Höhe 60 cm (Standard), bzw. 35 cm (Mini), Mobyclass 30 cm. Auf diesem Tisch haben die Hunde die Position Sitz, Platz oder Steh einzunehmen und zu verharren.
TO = Turnierordnung
Tonne = Ein Gerät des Hindernislaufes, des Vierkampfes und der Mobyclass. Eine liegende Tonne von 60 cm Durchmessern, die vom Hund übersprungen werden muss.
Toxikologie = Wissenschaft von Giften und ihren Wirkungen.
Treppe = Ein Gerät des Hindernislaufes und des Vierkampfes. Es besteht aus 5 Stufen hinauf, der höchste Punkt ist in 1 m Höhe, und 5 Stufen wieder hinunter.
Triebe = Triebe sind dem Hund angeboren und lösen bestimmte Handlungen aus. In der Ausbildung können diese Triebe positiv genutzt werden
TSB = Triebverhalten, Selbstsicherheit, Belastbarkeit
TT = Team Test - Hundeführerschein des DHV
TTouch = Tellington Touch
Tunnel = Ein Gerät des Hindernislaufes, des Vierkampfes und der Mobyclass. Ein 3,50 m langer Kasten (80 cm hoch, 40 cm breit) wird durchlaufen.
Turnierhundesport = Zum Turnierhundesport gehören Unterordnung, Geländelauf, der Hindernislauf, Vierkampf, CSC, Shorty, QSC.


U

Überfall = Bestandteil beim Schutzdienst (VPG Abt. C)
Unbefangenheitsprobe = Ein Bestandteil der BH, FH und VPG-Prüfung. Meistens wird eine Identitätskontrolle durchgeführt und/oder der Hund vom Richter angefasst.
Unterordnung = Prüfungsteil auf dem Hundeplatz, der bei der BH-Prüfung, beim "Team-Test" und beim Vierkampf fast gleich aussieht. Hierbei ist ein Laufschema einzuhalten. Die Unterordnung besteht aus unterschiedlichen Gehorsamsübungen, die im Alltag sehr wichtig sind. Dazu gehören Leinenführigkeit, Sitzübung, Ablegen, Platzübung, Freifolge, Schussgleichgültigkeit und sicheres Verhalten im Straßenverkehr für den Begleithund. Die Unterordnung wird bei VPG 1-3 um die Elemente Steh, Apportieren und Voraussenden mit Ablegen erweitert. Die freudige Unterordnung erreichen wir beim HSV Diessen durch positive Bestärkung, Motivation und Futter.
UOL = Unterordnungsleistung


V

V = Vorzüglich
V, VV, VM = Vater, Vaters Vater, Vaters Mutter
VDH = Verband für das Deutsche Hundewesen. Diesem Verband unterstehen in Deutschland alle anerkannten Hundevereine und Hundesportvereine. Der VDH wiederum ist Mitglied in der FCI.
VDH-CH = VDH-Champion
VDH-CHA = Anwartschaft auf den Titel Deutscher Champion / VDH
Verhaltenstest = VT. Wird seit dem 01.01.2002 zusammen mit der Begleithundeprüfung durchgeführt.
Versteck = Gerät beim VPG: Davon gibt es auf dem Hundeplatz 6 Stück und dort verbirgt sich beim Schutzdienst der Helfer, den der Hund beim revieren finden soll.
Verweisen = Bei der FH-Arbeit werden die zu findenden Gegenstände vom Hund entweder durch Aufnehmen angezeigt oder es erfolgt ein Verweisen. Dabei legt sich der Hund vor dem Gegenstand ins Platz.
Veterinär = Tierarzt
Viadukt = Eine Hürde des Agilty. Wie eine Mauer, kann aber unten zwei Öffnungen haben.
Vierkampf = Eine Disziplin des Turnierhundesports. Sie besteht aus einer Unterordnung, einem Hindernislauf, einem Hürdenlauf und einem Slalomlauf. Seit 2002 wird auch eine höhere Klasse angeboten, der VK 2.
VK 1 = siehe Vierkampf
VK 2 = Vierkampf der Stufe 2. Dort gibt es ein anderes Laufschema als in VK 1 und beim Hürdenlauf springt der Hundeführer mit. In dieser Klasse ist man startberechtigt, wenn bestimmte Punkte in der ersten Klasse erreicht worden sind.
VPG 1-3 = Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde der Stufen 1, 2 und 3, ehemals Schutzhundeprüfung
VT = Verhaltenstest. Wird seit dem 01.01.2002 zusammen mit der Begleithundeprüfung durchgeführt.
VV = Viel versprechend


W

Wehrtrieb = Der Hund ist bestrebt, sich gegen eine physische oder psychische Bedrohung oder gegen eine offene Aggression zu verteidigen.
Weight-Pulling = Ziehen von Wagen mit Gewichten. Wurde bevorzugt auf Treffen der sogenannten "starken" Hunderassen durchgeführt, wie American Staffordshire, American Bulldog usw.
Weitsprung = Gerät des Agility und der Mobyclass. Er besteht aus 3 bis 5 Elementen, die von 0,15 m bis 0,28 m hoch sind und 0,15 m breit. Diese werden in einer Gesamtweite von 0,60 m bis 1,50 m aufgestellt.
Wesen = Alle psychischen und physischen Eigenschaften des Hundes, die sich auch in der Kondition und der Konstitution widerspiegeln.
WH = Wachhund
WH = Wachhundprüfung. Bestehend aus einer Unterordnung und einem zweiten Teil, in dem es u. a. um die "Besitzwahrung" (der Hund muss einen Gegenstand bewachen) und um "Wachsamkeit" geht.
Winkel = Beim Legen der Fährte werden auch Winkel von 90 Grad eingebaut.
Wippe = Gerät des Agility und der Mobyclass. Eine Planke von 30 - 40 cm Breite wird wie eine Wippe aufgebaut. Sie besitzt Kontaktzonen.
WJS = Weltjugendsieger
WM = Weltmeisterschaft
WS = Wurfstärke
WS = Weltsieger
WT = Wurftag
WUSV = Weltunion der Vereine für Deutsche Schäferhunde
WV = Weniger versprechend


Z

Zahnwechsel = Ab ca. 3./4. Lebensmonat fällt das Milchgebiss aus.
ZAS = Zuchtausschuss
ZB-Nr. = Zuchtbuch-Nummer
ZG = Zuchtgemeinschaft
ZL = Zuchtschauleiter
ZO = Zuchtordnung
ZR = Zuchtrichter
ZTP (ZtPr) = Zuchttauglichkeitsprüfung
ZW = Zuchtwart(in)
ZWG = Zwingergemeinschaft
ZZ = Zuchtzulassung
ZZK = Zuchtzulassungskommision
ZZP = Zuchtzulassungsprüfung
ZZR = Zuchtzulassungsrichter

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